Bremerhavener SPD trauert um Siegfried Breuer

Veröffentlicht am 03.05.2018 in Aktuelle Meldung

Die Bremerhavener Sozialdemokratie trauert um Siegfried Breuer: Der SPD-Politiker ist in der Nacht zum 2. Mai 2018 nach schwerer Krankheit im Alter von 70 Jahren verstorben. Bremerhavens SPD-Vorsitzender, Senator Martin Günthner, würdigte Breuer als authentischen Politiker, kernigen Sozialdemokraten und gradlinigen Menschen: „Siegfried Breuer war über drei Jahrzehnte hinweg eine prägende Figur der Bremerhavener Kommunalpolitik. Er war jemand, an dem man sich reiben konnte und der stets mit klarer Stimme und unerschütterlich seine Meinung vertreten hat. Sein Tod schmerzt uns sehr, wir trauern um einen wichtigen Weggefährten: Wir, die Stadt Bremerhaven und die SPD, haben ihm viel zu verdanken.“
 
Breuer, geboren am 22. Dezember 1947 in Mulsum, war als gelernter Einzelhandelskaufmann und Diplom-Sozialpädagoge langjährig Geschäftsführer der Arbeitsförderungs-Zentrum im Lande Bremen GmbH, stand später an der Spitze von Personal Aktiv. Als Bremerhavener SPD-Vorsitzender übernahm er in den 90er Jahren und 2002 nach dem plötzlichen Tod von Hilde Adolf bis 2011 Verantwortung an der Spitze der Seestadt-SPD. Von 2003 bis 2007 war er Mitglied der Bremischen Bürgerschaft und war in dieser Zeit auch stellvertretende Vorsitzender der SPD-Bürgerschaftsfraktion und er war von 1983 bis 1995 und von 1999 bis 2003 als SPD-Stadtverordneter und von 1987 bis 1992 Fraktionsgeschäftsführer.
 
Siegfried Breuer trug maßgeblich zur positiven Entwicklung der Seestadt bei: „Der Aufstieg des Stadtzen­trums mit Havenwelten sowie der Strukturwandel Bremer­havens sind mit seinem Namen eng verbunden“, so Günthner. Er war, so der Bremerhavener SPD-Vorsitzende über seinen Vorgänger, jemand, dessen menschliche Bandbreite zwischen kantig und sensibel zu verorten war: „Ein durchsetzungsstarker Kommunalpolitiker, dem immer die kommunale Arbeitsmarktpolitik am Herzen lag. Und mit der gleichen Kraft setzte er sich als kunstinteressierter Geist leidenschaftlich für die kulturelle Förderung der Vielfalt in Bremerhaven ein – der Bau der Kunsthalle beispielsweise wäre ohne ihn kaum denkbar gewesen.“
 
Siegfried Breuer habe in den damaligen Koalitionen mit CDU und Bündnis ’90/Die Grünen immer darauf geachtet, dass die SPD ihrer besonderen Verantwortung gegenüber der Stadt und den Menschen gerecht geworden sei, erinnert Sönke Allers, Vorsitzender der SPD-Stadtverordnetenfraktion, an Siegfried Breuer: „Diese Verantwortung nahm er auch dadurch wahr, dass er für Stabilität und Verlässlich­keit der sozialdemokratischen Politik in Bremerhaven sorgte. Mit seiner direkten und streitbaren Art hat sich Siggi für Bremerhaven eingesetzt. Und er war auch jemand, dessen Wort und Meinung in Bremen im Rathaus und im SPD-Landes­vorstand deutlich Gewicht hatte“, so Allers.
 
Siegfried Breuer war seit dem 1. Februar 1973 Mitglied der SPD, zuletzt im Ortsverein Lehe: „Wir haben in Siegfried Breuer einen stets aufmerksamen Beobachter und klugen Ratgeber in unserer Mitte gewusst, der für uns immer ansprechbar war. Im Stadtteil Lehe ist beispielsweise „die theo“ eng mit ihm verknüpft. Sein Tod macht uns sehr betroffen: Wir sind dankbar für die Wegstrecke, die wir mit ihm gehen durften und gedenken seiner in großer Dankbarkeit. Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt seiner Frau Sabine Markmann und seiner Familie“, sagte der Leher Ortsvereinsvorsitzende Swen Awiszus.

 

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