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SPD-Fraktion befürwortet Aufstockung des allgemeinen sozialen Dienstes

Veröffentlicht am 20.11.2018 in Stadtverordnetenfraktion

Die SPD Fraktion unterstützt die Pläne der Sozialdezernentin Dr. Claudia Schilling, den ASD sowohl personell als auch konzeptionell neu auszurichten, um auf Familien präventiv einzuwirken, bevor -  wie aktuell in Leherheide  - Kinder und Jugendliche kriminell werden.

"Repressiv von oben einzuwirken, wenn es eigentlich schon zu spät, ist nicht zielführend, Strafen verhindern auf lange Sicht nicht das Verhalten, für das sie verhängt werden", so die jugendpolitische Sprecherin Lisa Wittig.

Mehrfach auffällige Jugendliche weisen typischerweise soziale und individuelle Mängellagen auf, beispielsweise aufgrund von familiären Problemen, Gewalterfahrungen, materielle Not und fehlende Schulabschlüsse. „Eine rationale Kriminalpolitik sollte von daher Ursachen statt Symptome angehen" betont Lisa Wittig.

Wenn Kinder und Jugendliche eine Chance erhalten einer Verkriminalisierung zu entgehen, Hilfsangebote zeitnah und situationsbedingt installiert werden, so spart das nicht nur Kosten, sondern schützt auch potentielle Opfer und Eigentum.

Die SPD-Fraktion erwartet zudem vom Dezernat Vorschläge für Maßnahmen, wie man die Freizeitgestaltung speziell für Jugendliche in Leherheide verbessern kann.

 

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