02.09.2019 in Stadtverordnetenfraktion von SPD Stadtverordnetenfraktion Bremerhaven

SPD: Priorität auf Restaurierung und Erhalt der Bark "Seute Deern"

 

Allers: „Jede Hand wird gebraucht, alle müssen aus den Kojen“

Bremerhaven, 01.09.2019. Einmal mehr hat die Bark „Seute Deern“ in der Nacht zu Sonnabend dramatische Stunden erlebt: Durch den Ausfall von Pumpen kam es zu erheblichen Wassereinbrüchen im Schiff. Dadurch geriet die Bark in Schieflage und sank schließlich auf den Hafengrund. Für Sönke Allers, Vorsitzender der SPD-Fraktion in der Stadtver­ordnetenversammlung, ist klar: „Jetzt brauchen wir dringend die Einschätzung der Fachleute, wie die Bergung und nachhaltige Sicherung des Schiffes angegangen werden soll. Für uns Sozialdemokraten ist klar, dass auch weiterhin die Priorität auf Restaurierung und Erhalt unseres Wahrzeichen gesetzt wird. Dabei wird jede Hand gebraucht, alle, die jetzt noch ruhen, müssen aus den Kojen.“ Die neue Situation habe den Druck verschärft, nun könne sich niemand mehr wegducken und auf Zeit spielen.

Gemeinsam mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Uwe Schmidt war Sönke Allers noch in der Unglücksnacht vor Ort, um sich ein persönliches Bild von der Lage zu machen: Die SPD-Politiker lobten den einmal mehr umsichtigen Einsatz der Rettungskräfte und dankten den Helferinnen und Helfern von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und der Polizei. Passanten hatten die dramatische Situation erkannt und dankenswerterweise umgehend Alarm geschlagen. Allers sagte, die „Seute Deern“ sei unverzichtbares maritimes Kulturgut und als letzter erhaltener hölzerner Großsegler einmalig: „Was nun zu tun ist für eine Bergung und Sanierung des Schiffes, müssen die Fachleute beantworten. Uns nutzt die augenblicklich gute Wetterlage, aber wir haben den Blick auf Herbst- und Winterstürme, die uns nur wenig Zeit lassen für die Rettung des Schiffes.“ Mit Blick auf die „Sail“ im kommenden Jahr in Bremerhaven mit Dutzenden Segelschiffen aus aller Welt wäre es fatal, wenn es im Land Bremen nicht gelänge, mit der Restaurierung des Schiffes begonnen zu haben.

Bei allem Respekt für die Kritiker, die die Restaurierungskosten ins Feld führten, könne man beim Erhalt von Kulturgütern nicht nach dem Kosten-Nutzen-Faktor aufrechnen: „Der Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche beispielsweise wurde auch kritisiert – heute ist sie aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken und wirkt über ihre Funktion als Sakralbau hinaus identitätsstiftend“, so Allers. Bremerhaven habe keine jahrhundertelange Geschichte, deshalb hätten die vorhandenen historischen Kulturgüter maritimer Prägung eine so große Bedeutung. Dabei spiele es auch keine Rolle, dass das Schiff nicht in Bremerhaven gebaut worden sei: „Wäre das der Maßstab, wären die Hafenbecken Alter und Neuer Hafen bis auf den Bergungsschlepper Seefalken und dem Walfangschiff Rau IX ziemlich leer. Selbst die historische Hansekogge im DSM ist im Bremer Hafengebiet geborgen worden.“ Die von der SPD initiierte Unterschriftenaktion nach dem Brand im Frühjahr habe gezeigt, wie vielen Menschen unserer Stadt „unser Mädchen“ am Herzen liege.

Allers sagte, es sei nun wichtig, wie sich das Land Bremen bezüglich der anteiligen Finanzierung der „Seute Deern“ positioniere: „Der Bund hat vorgelegt, Bremerhaven hat durch Beschluss der Stadtverordnetenversammlung die Finanzierung des Konzeptes Sanierung vorgelegt und nun muss auch Bremen ein unmissverständliches Signal geben, wie es mit seinen Kulturgütern im Lande Bremen umzugehen geht.“ Es wäre zu begrüßen, wenn der neue Bremer Bürgermeister und gleichzeitig Regierungschef des Landes Bremen, Andreas Bovenschulte, klarstellten würde, dass ihm Bremerhaven und die hier als Landesschatz beherbergten maritimen Kulturgüter am Herzen liegen. Die neue Koalition in Bremerhaven sieht Allers in der gewachsenen Verantwortung, den eingeschlagenen Weg zur Restaurierung der Bark fortzusetzen. „Auch das Deutsche Schifffahrtsmuseum (DSM) muss nun schnell und konstruktiv tätig werden. Ich begrüße ausdrücklich, dass die Leitung noch in der Nacht zu Samstag Gutachter beauftragt hat. Die Museumsflotte ist das Aushängeschild des Museums – da kann man drinnen so viele Konzeptionen entwickeln wie man will im Rahmen der Sanierung.“

Allers erklärte abschließend, er sei mit dem Bremerhavener SPD-Bundestagsabgeordneten Uwe Schmidt im Dialog, nach Möglichkeiten weiterer Unterstützung des Bundes zu suchen: „Niemand sollte sich aber jetzt zurücklehnen und abwarten. Jeder und jede ist gefordert. Jetzt, in dieser neuen Situation, gilt buchstäblich das in der Seefahrt gängige Wort „All hands on deck“. Bremerhaven hat in der Vergangenheit gezeigt, dass es zusammensteht, wenn es geboten ist und ich setze darauf, dass es auch dieses Mal wieder so sein wird.“

05.07.2019 in Stadtverordnetenfraktion von SPD Bremerhaven

Czak: Betreuungsplätze zügig wieder zur Verfügung stellen

 

Nach dem Brand in der evang.-lutherischen Kindertagesstätte „Michaelis“ in der Potsdamer Straße zeigt sich die SPD Fraktion besorgt. „Wir sind bestürzt über das Feuer in der Kindertagesstätte und gleichzeitig doch froh, dass niemand zu Schaden gekommen ist.“ so die jugend- und familienpolitische Sprecherin Sabrina Czak.
„Den geistesgegenwärtig handelnden Erzieherinnen gilt unser Dank und unsere Anerkennung! Ich wünsche allen Betroffenen, dass sie diese Tragödie gut überstehen und verarbeiten können. Auch den Einsatzkräften von Feuerwehr, Polizei und THW möchten wir für ihren zuverlässigen und beständigen Einsatz danken. Jetzt aber gilt es, den Kindern und deren Familien eine neue Perspektive zu geben.“ so die Sprecherin weiter.
Die SPD-Fraktion unterstützt daher die Vorschläge der Sozialdezernentin Dr. Claudia Schilling, neben der kurzfristigen Sicherstellung der Betreuung der Kinder, zusammen mit dem Träger eine neue, dauerhafte Lösung im Stadtteil zu finden. Die Sprecherin erklärt dazu: „Das sozikulturell vielschichtige Goethequartier braucht weiterhin eine gute Versorgung mit Betreuungsplätzen und daher wird es Aufgabe von Politik und Verwaltung sein, zügig für neue dauerhafte Kitaplätze zu sorgen. Wir werden gemeinsam mit dem Träger und der Verwaltung eine Lösung erarbeiten - wie diese aussehen kann, werden die nächsten Wochen zeigen.“

25.06.2019 in Stadtverordnetenfraktion von SPD Bremerhaven

SPD-Stadtverordnetenfraktion mit neuem Vorstand

 

In der konstituierenden Sitzung der Fraktion am Montag (17.06.2019) wählten die Fraktionsmitglieder erneut den bisherigen Vorsitzenden Sönke Allers an die Spitze der größten Fraktion im Stadtparlament. Auch die stellvertretende Vorsitzende Martina Kirschstein-Klingner wurde im Amt bestätigt. Neu im Vorstand ist Hans-Werner Busch, der zum ersten Mal für den stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden kandidierte. Er tritt die Nachfolge von Torsten von Haaren an, der sich nicht wieder zur Wahl stellte. Allers dankte Torsten von Haaren für seine geleistete Arbeit als stellvertretender Fraktionsvorsitzender.

Der neuen SPD-Fraktion gehören neben dem Führungsteam aus Sönke Allers, Martina Kirschstein-Klingner und Hans-Werner Busch als weitere Mitglieder die Stadtverordneten Gunda Böttger-Türk, Selcuk Caloglu, Sabrina Czak, Torsten von Haaren, Fatih Kurutlu, Brigitte Lückert, Katja Reimelt, Susanne Ruser und Harry Viebrok an.

19.06.2019 in Stadtverordnetenfraktion von SPD Stadtverordnetenfraktion Bremerhaven

SPD-Fraktion konstituiert sich

 

Sönke Allers bleibt Vorsitzender der SPD-Fraktion

In der konstituierenden Sitzung der Fraktion am Montag (17.06.2019) wählten die Fraktionsmitglieder erneut den bisherigen Vorsitzenden Sönke Allers an die Spitze der größten Fraktion im Stadtparlament. Auch die stellvertretende Vorsitzende Martina Kirschstein-Klingner wurde im Amt bestätigt. Neu im Vorstand ist Hans-Werner Busch, der zum ersten Mal für den stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden kandidierte. Er tritt die Nachfolge von Torsten von Haaren an, der sich nicht wieder zur Wahl stellte. Allers dankte Torsten von Haaren für seine geleistete Arbeit als stellvertretender Fraktionsvorsitzender.

 

Der neuen SPD-Fraktion gehören neben dem Führungsteam aus Sönke Allers, Martina Kirschstein-Klingner und Hans-Werner Busch als weitere Mitglieder die Stadtverordneten Gunda Böttger-Türk, Selcuk Caloglu, Sabrina Czak, Torsten von Haaren, Fatih Kurutlu, Brigitte Lückert, Katja Reimelt, Susanne Ruser und Harry Viebrok an.

12.04.2019 in Stadtverordnetenfraktion von SPD Stadtverordnetenfraktion Bremerhaven

"Seute Deern" kein Wahlkampfspielzeug der Finanzsenatorin!

 

 

Bremerhavener Grüne wie immer  Steigbügelhalter von Linnert

Bremerhaven, 7. April 2019

Völlig unverständlich ist für den SPD Fraktionsvorsitzenden Sönke Allers die Blockadepolitik der grünen Finanzsenatorin Caroline Linnert bezüglich der Sanierung der Bark „Seute Deern“. Anlässlich des 100jährigen Jubiläums der „Seute Deern“ und einer sehr guten Finanzlösung zur Rettung des Schiffes jetzt auf einmal alles zu blockieren, ist eine typische grüne Reaktion aus Bremen, wenn es um Bremerhavener Projekte geht, stellt Allers fest. Für den SPD Fraktionsvorsitzenden  ist es nicht nachvollziehbar, das Senatorin Linnert nun die Bark zum Wahlkampfthema hochzieht. Die Bundesmittel von 17 Millionen Euro, die der SPD Bundestagsabgeordnete Uwe Schmidt zur Sanierung eingeworben hat, sind zweckgebunden und können nicht X-beliebig ausgegeben werden. Für die Bremerhavener SPD Fraktion hat die „Seute Deern“ als maritimes historisches Kulturgut eine bundesweit herausragende Stellung.

Die Grünen haben kein Interesse am Erhalt des einzigartigen maritimen Kulturguts in Bremerhaven

Allers fordert die Grünen in Bremerhaven und Bremen auf sich klipp und klar zu positionieren. „Entweder man spricht sich für eine Sanierung aus oder nicht. Die Bremerhavener Feuerwehrleute und deren Kollegen vom THW und aus Cuxhaven haben Leib und Leben riskiert, um das Schiff vor der Zerstörung durch das Feuer zu retten. Ich bin gespannt, wie die grüne Bremerhavener Bürgerschaftsabgeordnete  Frau Dogan der Öffentlichkeit jetzt so eine Politikhaltung erklären will“, so Allers. Für den SPD-Fraktionsvorsitzenden gibt es nur zwei Möglichkeiten: Die „Seute Deern“ wird saniert oder dem Verfall preisgegeben. Bundesweit wird eine Entscheidung gegen das Schiff große Aufmerksamkeit erzeugen. Hamburg rettet für seine Hafengeschichte mit Bundes- und Landesmitteln die Viermastbark „Peking“.  „Den Grünen in Bremerhaven und Bremen ist der Erhalt unersetzlichen Kulturgutes egal“, stellt Allers fest. Die „Seute Deern“ war mit einer der ausschlaggebenden Gründe, in Bremerhaven das Deutsche Schifffahrtsmuseum umzusetzen. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz unterstützt seit Langem die Sanierung der „Seute Deern“. Die Deutsche Post hat schon 2004 eine Dauerbriefmarke mit dem Motiv des Schiffes herausgebracht. Dieses zeigt der SPD Fraktion, dass auch großes überregionales Interesse am Erhalt des Schiffes besteht.

Bürgerschaftsabgeordnete Dogan lässt wieder einmal Einsatz für Bremerhaven vermissen

„Die Bremerhavener Bürgerschaftsabgeordnete  der Grünen Sülmez Dogan ist noch nie in Bremen dahingehend aufgefallen, sich für Bremerhavener Interessen in der Bürgerschaft einzusetzen. Daran hat man sich ja schon gewöhnt, aber jetzt kann Frau Dogan ja zum ersten Mal politisches Rückgrat zeigen und eindeutig Position beziehen für ein einmaliges Bremerhavener

Kulturobjekt, statt den Lautsprecher für die Finanzsenatorin zu spielen“, kritisiert der SPD -Fraktionsvorsitzende.

Schulneubauten gegen Sanierung ausspielen ist Gipfel der Unverfrorenheit

Dass Finanzsenatorin Linnert nun versucht, die Sanierung der „Seute Deern“ mit Schulneubauten zu verknüpfen, ist für Allers der absolute Gipfel an Unverfrorenheit. „Jeder, der über etwas Fachverstand verfügt, weiß, dass in Bremen weder die möglichen Komplementärmittel noch irgendwelche zusätzlichen Finanzmittel für Bremerhavener Schulneubauten zur Verfügung stehen oder zugesagt worden sind. Der Senatorin muss die Bindung der Bundesmittel bekannt sein!“  Allers verweist darauf, dass die SPD-Fraktion mit dem Koalitionspartner CDU einen Nachtragshaushalt für Schulneubauten eingebracht hat, damit der Baubeginn zügig starten kann. Bremen wird hierzu keinen einzigen Cent beisteuern, sondern nur die Genehmigung erteilen. Das ist für Bremerhaven der einzige gangbare Weg. „Den Bremer Anteil von 17 Millionen € für die Sanierung der „Seute Deern“ auf einmal so darzustellen, dass er auch für andere Projekte für Bremerhaven nutzbar sein könnte, ist wirklich ein Hohn. Die Sanierung der Bark nun damit zu vermengen ist unredlich“, so Allers weiterhin.  Er erinnert daran, dass die „Seute Deern“ unter Denkmalschutz steht und zum Bestandteil des Deutschen Schifffahrtsmuseums gehört. „Das Land Bremen ist einer der drei Träger des Deutschen Schifffahrtsmuseums. Die Finanzsenatorin kann sich deshalb nicht einfach aus der Verantwortung stehlen!

 

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